"Es muss Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wesens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verlässt."


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Rumänisches Weihnachtslied.m4a
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Das Zitat ist von Fjodor Dostojewski (1821-1881) einem der bedeutensten russischen Schriftsteller. Von ihm sind so bekannte Romane wie "Schuld und Sühne" oder "Die Brüder Karamasow".

Erst einzelne Dinge lieben, dann viele Dinge lieben, und schließlich alle Dinge lieben. Dann liebt man erst die gesamte einen umgebende Welt.

Lieben heißt nicht allem bloß ein Gefühl zuzuordnen und alles mit Gefühlen zu belegen. Es heißt eher seinen Willen im Sinne dieser Dinge einzusetzen. Die schlechten Dinge, die nimmt man besser gar nicht in seinem Willen erst auf [außer es gehört zu den notwendigen Dingen, oder betrifft einen selbst, dann muss man dieses im eigenen Willen auch aufnehmen, da man sonst nicht man selbst ist]. Deswegen sollte man sich lieber mehr den schönen Dingen und Künsten widmen. Da ansonsten alles im Willen früher oder später landet, womit man sich wirklich befasst.

Hierbei ist auch beachtenswert, dass in jedem Menschen im Unterbewusstsein irgendwo die Mineral-, Pflanzen- und Tierwelt steckt [die Tierwelt oft genug nicht bloß im Unterbewusstsein]. So dass wenn man tatsächlich die Pflanzenwelt liebt, man jeweiliges auch in anderen Menschen lieben würde usw.  (Anmerkung: dieses macht man sich in der Naturheilkunde zu Nutze)

"Es muss Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wesens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verlässt." von wem ist dieses Zitat?

Unser heutiger musikalischer Beitrag kommt von Carmen, die mich in Gesang unterrichtet. Ihre Atemübungen sind zwar etwas skurril, aber hilfreich. Danke Carmen, dass du mir das Gefühl gibst, vielleicht doch singen zu können. Extra für uns hat sie dieses schweren rumänischen Text gelernt. Lasst euch verzaubern!