Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.


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Das gestrige Zitat stammt von Charles Kingsley (1819-1875) einem englischen Theologen und Schriftsteller. Sein immer noch bekanntes Werk ist das feenhafte Kinderbuch "Die Wasserkinder".
In der Geschichte vertritt Kingsley beispielsweise die Auffassung, dass niemand berechtigt sei, zu behaupten, dass etwas nicht existiere, nur weil es noch niemand gesehen hat (wie beispielsweise die menschliche Seele oder ein Wasserkind) Sie ist einfach märchenhaft! Märchen haben mich schon immer begleitet. Und da gute Märchenbücher in der DDR schwer zu kriegen waren, war es für mich fast ein Sport, sie zu sammeln. 2x im Jahr bin ich nach Prag gefahren und war im Deutschen Buchladen shoppen. Die Sammlung gibt es noch immer. Und vor allem russische und tschechische Bücher waren die besten!

So ist es auch im Märchen!

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Und passend dazu habe ich die letzten Wochen fleißig "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" an der Orgel geübt. Herr Kruyer hat mir das Arrangement und die Registrierung spendiert. Vielen Dank-es ist wundervoll, auch wenn meine "Künste" noch ausbaufähig sind. Damit ihr mal eine Vorstellung bekommt. Für die Aufnahme habe ich sicher 50 Stunden geübt und ich musste noch ein bisschen mit dem Computer "mogeln". Da ich die Setzeranlage zur Weiterschaltung der Registrierung nicht bedienen kann, musste ich die Teile des Stückes einzeln aufnehmen und dann "schnippeln". Alternativ hätte ich versuchen können, die Bedienung der Setzeranlage herauszubekommen. Es hätte die Gefahr bestanden, dass ich Tausende Stunden Arbeit durcheinander gebracht hätte. Der Speicher ist voll, ca. 3600 Datensätze. Dafür wäre ich gekillt worden. Ich habe das Teil zwar schon mal in seine Einzelteile zerlegt, weil im Innern ein Wackelkontakt war, aber wie ich an die Daten komme, weiß ich noch nicht. Bisher hatte ich ganze 8 Stunden Unterricht an einer Orgel und deshalb bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Ich habe es mich auch erstmasl getraut, den Schweller zu benutzen-das ist wie ein Gaspedal beim Auto, damit reguliert man die Lautstärke. Leider gab das quasi einen "Knoten" in den Beinen, so als würde man mit rechts bremsen und mit links Gas geben, aber irgendwie hat es funktioniert! 😉

Aber ich werde weiter üben, bis es ohne "Schnippeln" geht. Und nächstes Jahr kann ich es dann auch singen, meine tschechische Aussprache lässt auch noch zu wünschen übrig.

Märchenhaftes Vergnügen wünsche ich euch!