"Man kann im Leb´n sich drehen, wenden, winden, der Hintern bleibt uff alle Fälle hinten!"

Helga Hahnemann



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Sind die Lichter angezündet.m4a
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Das Zitat von gestern war aus dem Werk "Ich und Du" des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber. Es ist keine leichte Lektüre, die man mal eben so liest. Immer mal wieder nehme ich es in die Hand. Schon allein, wie es den Weg zu mir gefunden hat, war ganz besonders.

Es geht im Kern darum, dass die wirklich wichtigen, berührenden Dinge im Leben einfach geschehen, man kann sie nicht planen oder analysieren. Sie geschehen. Von Martin Buber werden sie als ich-du-Beziehungen bezeichnet. Früher hat man das "Du" auch nur Menschen angeboten, mit denen man solche Momente geteilt hat. Ich fand es aber auch schön, dass mir von einem 16-jährigen Organisten erklärt wurde, dass man sich duzt , wenn man zusammen auf der Orgelbank sitzt. Dann teilt man miteinander die Liebe zur Orgelmusik und das ist besonders.

Heute möchte ich mit euch ein ganz anderes Zitat teilen, welches zu mir passt:

"Man kann im Leb´n sich drehen, wenden, winden, der Hintern bleibt uff alle Fälle hinten!" Von wem ist das?

Der heutige musikalische Beitrag kommt von Hilla, mit der ich persönlich nicht bekannt bin, die aber meine Idee gut fand und uns sofort dieses Liedchen geschenkt hat. Vielen Dank dafür, Hilla!

 

PS. Es können noch Beiträge geschickt werden, bis Weihnachten ist es noch ein Stückchen!