Ausleitungen

Begriffe wie "Entgiftung" und "Entschlackung" stellen eine volkstümliche Vereinfachung und Veranschaulichung komplizierter biochemischer Vorgänge dar. Welchen Sinn z.B. hat eine Dialyse? Ihre Aufgabe besteht darin, den Patienten vor einer Überschwemmung des Organismus vor giftigen Stoffwechselendprodukten und damit vor Koma und Tod zu bewahren.

Man stelle sich den Organismus als ein Fass vor. Dann hängt die Größe des Fasses von unserer ererbten Konstitution ab. Nun füllen zahlreiche Belastungsfaktoren dieses Fass bis es überläuft und Krankheiten verursacht. Was können solche Belastungen sein?

  • Stress, Immunitätslage, Ernährung
  • Erbfaktoren, Organdefekte, Alter
  • Allergien
  • Medikamente, Chemikalien
  • "Elektrosmog", radioaktive Strahlung
  • Bakterien, Viren, Pilze, Milben, Pollen

Um dieses Fass nun am Überlaufen zu hindern gibt es prinzipiell drei Wege: Man kann die negativen Einflussfaktoren verringern (z.B. durch gesunde Ernährung) ,man kann den Organismus in seiner Fähigkeit der Selbstregulation unterstützen oder aber man kann durch geeignete Ausleitungsverfahren erst einmal Elemente aus dem Fass entfernen. Die erssten beiden Faktoren gehören zu einem Konzept der Salutogenese. Das ist in der Medizin eine Sichtweise, die sich mit den Faktoren beschäftigen, die etwas mit der Gesundheit zu tun hat, im Gegensatz zur Pathogenese, die sich mit den Krankheiten beschäftigt.

 

Ausleitungsverfahren kommen zur Anwendung, wenn es bereits zu eiiner Ansammlung krankmachender Faktoren gekommen ist.